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Bretagne

Hotels in der Bretagne

Ein großer Teil des Charmes der Bretagne liegt in der keltischen Kultur und der engen Beziehung zum Meer. Die kompliziert geformte Küstenlinie der Region - die sich in den gotischen Filigranmustern der Kathedralen und den feinen Mustern der traditionellen, mit Spitze versehenen Hauben widerspiegeln - ist eine von Frankreichs schönsten Küstenlandschaften. Die bretonischen Festivals traditioneller Musik und Kultur zählen zu den buntesten und lebhaftesten in ganz Europa.
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Das Meer, jahrhundertelang ein strenger Arbeitgeber für die bretonischen Seeleute, ist für Reisende von heute Spielplatz und Speisekammer zugleich. Die Bretagne mit ihren dutzenden klassischen Badeorten wie Dinard, Bénodet und La Baule bietet einige der besten Möglichkeiten in Frankreich zum Segeln, Windsurfen, sowie für Kayakfahrten auf dem Meer und Küstenwanderungen. Und was das Kulinarische angeht, so schmückt die Ernte des Meeres - von Muscheln und Austern bis hin zu Hummer und Wolfsbarsch - die Speisekarte. Dies alles natürlich zu einem trockenen Muscadet aus den Weinbergen von Nantes.

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Sehenswürdigkeiten

Mont-Saint-Michel

Nur wenige Sehenswürdigkeiten in Frankreich haben eine so inspirierende Wirkung wie der gotische, pyramidenförmige Mont St.-Michel mit seinen Fialen, der den Nebel eines Herbstmorgens durchbricht oder sich im leicht gewellten Wasser einer nähernden Flut widerspiegelt.

Saint-Malo und die Côte d'Eméraude

Die Côte d'Émeraude (Smaragdküste) erstreckt sich westlich von den Austernbänken von Cancale bis hin zu den breiten Stränden von Pléneuf-Val-André. Es ist eine verlockende Küstenlinie mit felsigen Riffen und kleinen Inseln, umrandet von goldenen Sandstränden, leuchtend grünen flachen Stellen und aquamarinblauen Untiefen.

Das beliebteste Reiseziel an der Smaragdküste ist der Hafen von St. Malo. Er ist berühmt für seine von Mauern umgebene Stadt, die leicht zu erreichenden Strände und eine der größten Höhenunterschiede zwischen Ebbe und Flut weltweit. Er stellt jedoch nicht das einzige Schmuckstück dieser Region dar - viele kleinere Küstenorte ziehen ihrerseits eifrige Besucher an.

Rennes

Das attraktive Universitätszentrum von Rennes lag bereits zu Zeiten der Römer an einer wichtigen Kreuzung. Seit der Eingliederung in Frankreich im 16. Jh. ist Rennes die Hauptstadt der Bretagne und wuchs rasch an, was sicher auch damit zusammenhängt, dass dort die Strassen zu den nördlichen und westlichen Häfen der Bretagne aufeinandertreffen.

Quimper

Quimper (kam-pair) verdankt seinen Namen seiner Lage am Zusammenfluss (bretonisch "kemper") der Flüsse Odet und Steïr. Für viele gilt Quimper als die Seele der Bretagne.

In dieser Stadt sind die bretonische Architektur und Atmosphäre erhalten geblieben. Sie wird als die kulturelle und künstlerische Hauptstadt des südlichen Finistère angesehen. Zu ihren Hauptattraktionen zählen eine wunderschöne gotische Kathedrale und eine traditionelle Töpferwerkstatt.

Beste Reisezeit

In der Bretagne herrscht ein maritimes Klima, das von den gemäßigten Atlantikwinden stark beeinflusst wird. Im Allgemeinen sind die Sommer eher warm (bei Durchschnittstemperaturen von 18°C) und die Winter sehr mild (Durchschnittstemperaturen von ca. 6°C), bei leichtem Niederschlag. Drückende Sommerhitze und Winterfröste sind selten - tatsächlich hat die Bretagne im Winter die mildesten Temperaturen Frankreichs, es ist dort sogar etwas wärmer (jedoch auch nasser) als an der Mittelmeerküste. Es gibt jedoch regionale Unterschiede und einige stark ausgeprägte Mikroklimata innerhalb der Region. Der Süden, besonders die Küste von Morbihan, profitiert vom meisten Sonnenschein im Jahr; den geringsten Sonnenschein findet man im mittleren Westen und im Norden des Finistère.

In Anbetracht der exponierten Lage ist es kaum verwunderlich, dass das bretonische Wetter häufig von starken Winden bestimmt wird. Die Stärke der winterlichen Stürme im Finistère, das der gnadenlosen Gewalt des Atlantiks ausgesetzt ist, ist legendär. An der Landspitze Pointe du Raz erreichen die Böen regelmäßig 200 km/h. Die Souvenirläden sind voll von spektakulären Fotos von riesigen Wellen, die um - und manchmal auch über - den Leuchttürmen von Ouessant zusammenbrechen.